FAQ

Häufig gestellte Fragen zum FreiburgCup.

Hier finden Sie die Antworten.

Was ist negativ an Einweg-Kaffeebechern?

In Deutschland werden jedes Jahr ca. 2,8 Milliarden Einwegbecher für Kaffee verbraucht. Allein die Produktion der Becher ist rohstoffintensiv: 43.000 Bäume, 1,5 Milliarden Liter Wasser, 320 mio KWh Strom, 3.000 t Rohöl.

Einwegbecher werden nach kurzem Gebrauch zu Müll, bundesweit ergibt das 40.000 t Restmüll. Die Becher werden nicht recycelt, an vielen Stellen wirken sich herumliegende Pappbecher negativ auf die Stadtsauberkeit aus.

Welche Eigenschaften hat der FreiburgCup?

Der Becher ist:

- aus recyclingfähigem Polypropylen gefertigt,

- lebensmittelecht und spülmaschinengeeignet,

- frei von BPA und Weichmachern,

- geeignet für mindestens 400 Spülgänge,

- in Süddeutschland hergestellt,

und das Wichtigste: er wird nicht zu Müll!

Wann startete die Aktion?

Als Freiburger Beitrag zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung wurde der FreiburgCup im November 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Interesse vieler Konsumenten half dem Pfandbecher, sich schnell in Freiburg zu etablieren.

Welchen Beitrag leisten die Kaffeegeschäfte?

Die Freiburger Cafés und Bäckereien sind wichtige Partner der Aktion. Sie sorgen für den Verkauf, die Rücknahme und das Spülen der gebrauchten Pfandbecher. Außerdem beantwortet das Thekenpersonal Fragen von Kunden zum FreiburgCup.

Welche Geschäfte bieten den FreiburgCup an?

Mittlerweile ist der Pfandbecher bei weit über 100 Cafés, Bäckereien und Caféterien in der Freiburger Innenstadt, in Herdern, im Stühlinger und in der Wiehre zu bekommen. (>> siehe Stadtplan)

Warum hat der FreiburgCup einen Einwegdeckel?

Hygienische und finanzielle Gründe sprechen für den Einwegdeckel. Bei Rückgabe des Pfandbechers landet der Kunststoffdeckel im gelben Sack und wird verwertet. Aus Sicht der ASF ist das eine vertretbare Lösung.Übrigens: unter dem Umweltaspekt ist es sinnvoll, auf einen Deckel für den FreiburgCup zu verzichten.

Welches Bechersystem ist umweltfreundlicher?

Einwegbecher für Kaffee sind durchschnittlich 13 Minuten in Gebrauch und werden dann zu Müll. In Anbetracht dieser kurzen „Lebensdauer" stellt ihre Produktion eine massive Verschwendung von Energie und Rohstoffen dar. Mehrwegbecher sind für eine langfristige Nutzung konzipiert. Sie sollen mindestens 400 Spülgänge überstehen, darum ist ihre Herstellung aufwendiger als beim Einwegbecher. Dieser Mehraufwand wird durch die vielfache Benutzung, die so genannten Umläufe, ausgeglichen. Das bedeutet: je häufiger eine Mehrwegverpackung gebraucht wird, desto höher ist der Entlastungseffekt für die Umwelt.